Haptonomische Eltern- Kindbegleitung
Die Geburt ist sowohl eine sehr wichtige existentielle, - emotionale und psychische -, aber auch eine extrem physische Erfahrung.

Durch den zunehmenden Einsatz der Technik im Verlauf der Schwangerschaft und während der Geburt wird viel zu selten auf die "affektive" (gefühlsmäßige) Qualität der Mutter-Kind-Beziehung und noch weniger auf die Vater-Kind-Beziehung geachtet. Dadurch bedingt erleben die Eltern ihre Beziehung zu dem ungeborenen Kind verstärkt als rational gesteuertes und technisch gesichertes Geschehen. Dies verhindert eine gefühlsmäßige Entfaltung der Schwangeren während der Entbindung und dies kann eine natürliche Geburt blockieren.

Die von dem niederländischen Wissenschaftler Frans Feldman entwickelte haptonomische Eltern-Kind-Begleitung in der Schwangerschaft und unter der Geburt wendet sich durch "affektiv" (gefühlsmäßig) bestärkende Kontakte direkt und eindeutig an die Eltern und das Kind; insbesondere in ihrer gefühlsmäßigen Beziehung zueinander. Die Haptonomie ist weder eine Methode noch eine Technik.
Der haptonomische Kontakt zu dem Kind unterscheidet sich in jeglicher Hinsicht von anderen objektivierenden Berührungen.

Die haptonomische Geburtsbegleitung erzeugt durch eine Erhöhung der Belastungstoleranz eine enorme Schmerzunempfindlichkeit während der Geburtswehen, so daß die Mutter in der Lage ist den intensiven Kontakt zu ihrem Kind auch unter der Geburt beizubehalten, um damit eine gewaltlosere, bzw. "sanfte" Geburt zu ermöglichen.

In den meisten Fällen führt die haptonomische Begleitung auch zu einer Vertiefung der Liebe und der Beziehung der Eltern zueinander und so zu den bestmöglichen Bedingungen für die Geburt.

Die durch diese Art der Berührung gewachsene emotionale Beziehung übt einen entscheidenden Einfluß auf das (Selbst-) Sicherheitsgefühl und das Geborgenheitsgefühl des Kindes aus. Das führt auch nach der Geburt dazu, daß das Kind seinen Platz in der Familie auf aktive und selbstbewußte Weise einnimmt. Das Kind, das unter solchen Bedingungen geboren wird, ist sich selbst und in seiner Beziehung zu seinen Eltern sicher.

Mit der haptonomischen Eltern-Kind-Begleitung sollte zwischen der 20. bis 24. Schwangerschaftswoche begonnen werden.


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Drei Behandlungen1) sind ein Minimum aber in der Regel sind 5 - 8 Behandlungen notwendig.


Im Text nach oben
1) Die Kosten für die Behandlungen werden von den Krankenkassen nicht übernommen und sind daher privat zu entrichten.